| Es war Zufall,
daß mein erstes Auto
ein 204 war. Als Schüler hatte ich nicht sooo viel Geld, weshalb nur
ein Fahrzeug in der Preisklasse von 1000 - 2000 DM in Frage kam. Da mein
Vater mich zu diesem Zeitpunkt finanziell unterstützte, durfte das
Auto auch höchstens 55 PS haben (wg. Versicherungsprämie)
Beim Studium der samstäglichen
Ausgabe der "Saarbrücker Zeitung" entdeckte ich dann einen
"Peugeot 204,
Bj. 1972, 2 Jahre Tüv, 1500 DM..."
Vater: "Der Peugeot 204 ist
gut. Mit unseren beiden 403s waren wir damals sehr zufrieden" (er fuhr
zu dem Zeitpunkt aber Opel Rekord).
Mutter: "Die [403s] hatten
ein Blech wie ein Panzer"
Also los gefahren (ins nördliche
Saarland), Probefahrt gemacht und gekauft "wie gesehen und probegefahren"
Hier ist übrigens der
originale Kaufvertrag.
vom 17. April 1982:

(Naja, nach etwas Handeln gehörte
er dann für 1200 DM mir). Übrigens: Hier ist meine allererste
Benzin- Rechnung überhaupt.
Waren das noch Zeiten.....
Übrigens: Das sind 1,24 DM pro Liter |
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| na ja, und so endete dann die erste
grosse Liebe..... |
Ich weiss es noch wie heute:
Ich wollte im Oktober 1983 von einer Party nach Hause fahren, als ich unter
dem Wagen eine riesengrosse Öllache entdeckte.
Diagnose am folgenden Tag:
Fahrschemel gebrochen, daher Antriebswelle aus Differential herausgezogen
(die Quietsch- Geräusche der schräg stehenden / \ Reifen
habe ich heute noch im Ohr), was dazu führte, dass das Öl in
Massen aus dem Motor-Getriebeblock herauslief. Das war das Todesurteil
für meinen Peugeot 204 Nummer 1.
So sah er dann übrigens
aus, als er seiner neuen Bestimmung als Schlachtfahrzeug zugeführt
worden war.

Die reichlich vorhandenen
Ersatzteile zu dieser Zeit (über die ich mich heute freuen würde)
waren der Grund dafür, dass das Folgefahrzeug
ebenfalls ein Peugeot 204 sein musste !
Achja: Während ich dieses
rot-weisse Wunder fuhr, hatte ich mir wg. eines kapitalen Motorschadens
für 100 DM eine 204 Limousine zum Ausschlachten gekauft. Deshalb waren
zu diesem Zeitpunkt die Ersatzteilregale gut gefüllt.
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