mit freundlicher Genehmigung von Stefan Dierkes. Siehe auch http://www.pietro-frua.de

Peugeot 204 Hardtop-Coupé (1967)

Das von Roger Lepeytre gegründete Unternehmen Autobleu in Paris war lange Zeit nur als Autozubehör-Lieferant und Tuning-Spezialist bekannt . Kurz nach der Präsentation des Peugeot 204 im April 1965 versucht der Werbefachmann Pierre Thiriot – ein ausgesprochener Autosport-Fan – die Autobleu-Geschäfte zu erweitern und gemeinsam mit Lepeytre ein sportliches Coupé auf die Räder zu stellen.

Sie lassen bei der 1951 gegründeten Gesellschaft „Le Moteur Moderne“ einen Motor aufbohren , dann wenden sie sich an Pietro Frua, der eines der ersten 204 Cabriolets (Lieferbeginn März 1967) mit Doppelscheinwerfern und einem (ziemlich hässlichen) Hardtop in ein Fastback-Coupé verwandelte .

Der Peugeot 204 GT Autobleu wurde schließlich als einziges und letztes Fahrzeug auf dem Italsuisse-Stand beim Genfer Salon im März 1967 gezeigt (Abb. 1–5).

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Abb. 1
Abb. 2
Abb. 3

Abb. 4
Abb. 5

Einige Wochen später korrigierte Frua seinen Schnellschuss durch schwarze Flächen hinter den hinteren Seitenfenstern (Abb. 6, 7). Es kam jedoch nicht zu einer Serienfertigung . Das ebenfalls seit März 1967 produzierte Seriencoupé von Pininfarina konnte mehr überzeugen.


Abb. 6
Abb. 7

Die Italsuisse-Geschichte endet mit der Testfahrt des Peugeot 204 Hardtop-Coupés auf der Steilwand-Rennstrecke von Monthléry dort wo sie begonnen hatte. Am selben Ort wurde 7 Jahre zuvor eine der ersten Frua-Kreationen der Italsuisse-Ära den Journalisten präsentiert: das Citroën GT 19 Coupé .

Technische Daten

Basisfahrzeug

Peugeot 204 Cabriolet

Motor

aufgebohrter, querliegender 4-Zylinder-Reihenmotor aus Leichtmetall vorn, 5-fach gelagerte Kurbelwelle, kettenangetriebene obenliegende Nockenwelle (ohc), Wasserkühlung, 1 Solex-Vergaser

Bohrung x Hub

(Serie 75 mm x 64 mm, Kompressionsverhältnis 8,0:1)

Hubraum

(Serie 1.130 cm³)

Leistung

(Serie 53 DIN-PS bei 5.800 U/min)

max. Drehmoment

(Serie 9 mkg (DIN) bei 3.000 U/min)

Kraftübertragung

hydraulisch betätigte Einscheibentrockenkupplung, vollsynchronisiertes 4-Gang-Getriebe mit Lenkradschaltung, Frontantrieb

Vorderachse

Einzelradaufhängung mit unteren Dreiecksquerlenkern, McPherson-Federbeine mit innenliegenden hydraulischen Teleskopstoßdämpfern, Zahnstangenlenkung

Hinterachse

Einzelradaufhängung mit geschleppten Längsschwingen, Federbeine, Schraubenfedern mit innenliegenden hydraulischen Teleskopstoßdämpfern

Bremsen

vorn Scheiben-, hinten Trommelbremsen

Karosserie

selbstragende Cabriolet-Karosserie mit aufgesetztem Fastback-Hardtop

Länge x Breite x Höhe

(Seriencoupé: 3.730 x 1.560 x 1.400 mm); Radstand 2.300 mm

Leergewicht

(Seriencoupé: 900 kg)

Höchstgeschwindigkeit

(Seriencoupé: 142 km/h, Beschleunigung 0–100 km/h: 19,0 s)

Verbrauch

(Limousine 10,2 Liter pro 100 km)

Bauzeit

1967

Stückzahl

1


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